Montag, 20. Mai 2019

DEMOPARK 2019 in Eisenach


Vom 23.-25. Juni 2019 findet wie alle zwei Jahre die DEMOPARK auf dem Flughafen Erfurt-Kindel auf einer Fläche von 250.000 qm statt. Sie ist damit die größte Freilandmesse der grünen Branche in Europa. Rund 500 Aussteller präsentieren sich an drei Messetagen jeweils von 9 bis 18 Uhr den etwa 40.000 Besuchern aus den Branchen Erdbau, Tiefbau und vor allem aus dem Garten- und Landschaftsbau. Auf den großzügig dimensionierten Ausstellungsflächen können Baumaschinen und Geräte nahezu unter Einsatzbedingungen gezeigt und von Interessenten getestet werden. TERRATEST® nimmt in diesem Jahr bereits zum Dritten Mal hintereinander an der DEMOPARK in Erfurt teil. „Wir haben durchweg positive Erfahrungen auf der DEMOPARK gesammelt und können hier Interessenten die Geräte unter Baustellenbedingungen vorführen“, sagt Frank G. Schulz, CEO bei TERRATEST® Berlin, „die DEMOPARK ist perfekt für uns, das Messegelände liegt quasi mitten in Deutschland direkt an der A 4 und ist für unsere Kunden optimal erreichbar“, so Schulz weiter. Im Mittelpunkt der diesjährigen DEMOPARK stehen bei TERRATEST® die neue webbasierte Software „TEOLO“ sowie die neue Firmwareversion mit vielen interessanten Updatefunktionen. „Softwareupdates und Firmwareaktualisierungen sind bei uns generell kostenlos. Das halten wir seit unserer Firmengründung so und werden dies auch so weiterführen. Und dabei achten wir bereits bei der Entwicklung darauf, dass alle unsere Firm- und Software Updates auch mit den ältesten Fallgewichtsgeräten wie dem TERRATEST 3000 GPS kompatibel sind. Selbstverständlich werden wir auf der DEMOPARK wieder ausreichend Geräte und Zubehör dabei haben, so dass Kaufinteressenten gleich auf der Messe ein Gerät erwerben und auf Wunsch vom Stand mitnehmen können. Natürlich zu einem besonders lukrativen Messepreis“, fährt Schulz fort.

TERRATEST® Kunden können auf dem Messestand auch gleich einen Crashkurs in die neue Software erhalten. Wobei die neue Software „TEOLO“ zu 80% den Funktionen der alten Version entspricht. Es wurden lediglich einige intelligente Erweiterungen berücksichtigt, die sich Anwender gewünscht hatten. So kann man jetzt zum Beispiel den Messpunkt in der Google-Maps Karte manuell verschieben, wenn die Genauigkeit des GPS-Systems bei der Registrierung des Messpunktes nicht ausgereicht hat, um den Messpunkt präzise genug zu speichern. Darüber hinaus wurde auch die Benutzeroberfläche umgestaltet. Dies gewährleistet, dass langjährige Nutzer sich nicht zu sehr umgewöhnen müssen.

Außerdem gibt es bei der Geräte-Firmware ein Update, das in erster Linie die Voice Navigation und Quittungstöne betrifft. Jedes Gerät wird ab sofort standardmäßig mit einer aktualisierten Voice-Navigation mit drei Sprachen ausgeliefert: deutsch, englisch, polnisch. Weitere Sprachen wie russisch, chinesisch, französisch und spanisch können manuell geladen werden. Beide Funktionen wurden überarbeitet und optimiert. So gibt es jetzt unterschiedliche Quittungstöne und die Lautstärke wurde nochmal erhöht, um Baustellengeräusche weitgehend zu übertönen. Des Weiteren wurde die Menüsteuerung optimiert. Allerdings sind diese neuen Audio-Funktionen nicht kompatibel mit dem TERRATEST 3000 GPS, da dieses Gerät nicht über die MP3 Funktion mit Lautsprecher verfügt.

Auf der DEMOPARK können auch die unschlagbaren Vorteile des Mobilen Messystems CARRELLO live getestet werden. CARRELLO ist unverzichtbar, wenn eine ganze Reihe von Messungen auf einer größeren Fläche durchgeführt werden müssen. Das 35kg schwere Gerät besteht aus drei Teilen, nämlich Messelektronik, Lastplatte und Belastungsvorrichtung, kann mit CARRELLO komfortabel über die Baustelle gefahren werden und verwandelt so das TERRATEST Leichtes Fallgewichtsgerät in ein echtes Mobiles Messsystem. Während des gesamten Messrundganges mit CARRELLO kann das Leichte Fallgewichtsgerät verkabelt bleiben und muss nicht ständig neu verkabelt werden. Die TERRATEST® Ausstellungsfläche A-186 befindet sich auch in diesem Jahr wieder gegenüber dem oberen Eingang an der Haltestelle des Messezuges. Besucher können sich also quasi direkt zum TERRATEST® Stand chauffieren lassen. Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter der diesjährigen DEMOPARK genauso brillant sein wird wie das vor zwei Jahren.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Leichtes Fallgewichtsgerät für sichere Gründung

Leichtes Fallgewichtsgerät für Verdichtungskontrolle im Erdbau

Der Bauboom hat Deutschland fest im Griff. Überall entstehen neue, komfortable Fertig- und Massivhäuser. Von großer Bedeutung bei der Errichtung eines Eigenheimes ist die Tragfähigkeit des Bodens, besonders unter der Fundamentplatte, stellt diese doch die Schnittstelle zwischen Haus und Baugrund dar. Die Aufgabe der Bodenplatte ist es, das Gewicht des Gebäudes gleichmäßig auf den Baugrund zu verteilen und das Bauwerk gegen Hitze/Kälte Bewegungen des Erdreichs zu schützen. Der vorhandene Baugrund ist allerdings oft nicht ausreichend tragfähig, um ohne zusätzliche Erdbauarbeiten direkt die Bodenplatte des Gebäudes herstellen zu können. Daher empfiehlt es sich, vor Baubeginn neben einer Tiefensondierung zu allererst die Tragfähigkeit des gewachsenen Bodens zu ermitteln. Ein Leichtes Fallgewichtsgerät ist dafür das geeignete Messgerät, da man innerhalb von zwei Minuten die Tragfähigkeit des Bodens ermitteln kann. Die einfache Bedienung und die schnelle Versuchsdurchführung gewährleisten, dass man eine Vielzahl von Messungen in kürzester Zeit durchführen kann. Dadurch lässt sich rasch eine qualifizierte Aussage über den vorhandenen Boden des gesamten Baufeldes machen. Findet man bindigen nicht tragfähigen Boden vor oder ist das Gelände abschüssig, ist ein Bodenaustausch durchzuführen. Dieser kann durchaus mehrere Meter betragen. Beim Bodenaustausch ist darauf zu achten, dass der neue tragfähige Boden lageweise eingebaut und lageweise verdichtet wird. Jede Lage sollte nicht mehr als 30 cm stark sein und mit einer ausreichend leistungsstarken Rüttelplatte verdichtet werden. Für jede Lage ist die Tragfähigkeit nach fachgerechter Verdichtung nachzuweisen. Dieser Verdichtungsnachweis wird lageweise mit dem Leichten Fallgewichtsgerät durchgeführt. Die Mindestanforderung an die Tragfähigkeit des Bodens liegt für Bodenplatten eines Eigenheimes bei 30-40 Meganewton pro Quadratmeter auf der Schicht direkt unter der Bodenplatte.

„Die Erdarbeiten für unsere Keller und Bodenplatten werden bei jedem Bauvorhaben akribisch überprüft. Besonders auf die Verdichtungsarbeiten und die anschließende Verdichtungskontrolle legen wir großen Wert. Ein Leichtes Fallgewichtsgerät eignet sich dafür perfekt, weil wir oft an schwer zugänglichen Stellen messen müssen, für die Messung kein Gegengewicht notwendig ist und die Versuchsdurchführung schnell und einfach ist“, sagt Bauingenieur Kai Wolts aus Nordhorn. Wolts hat mit seinem Unternehmen unlängst in 14 Leichte Fallgewichtsgeräte von der Firma TERRATEST aus Berlin investiert. So verfügt jede seiner Kolonnen über ein eigenes Messgerät und kann bei Bedarf sofort selbst Verdichtungsnachweise erbringen. „Durch die Geräte können unsere Mitarbeiter selbst die Messungen machen, das macht uns unabhängig von Bodengutachtern und spart am Ende Zeit und Geld“, so Wolts weiter. Generell ist die Messung mit dem Leichten Fallgewichtsgerät deutschlandweit auf dem Vormarsch, nachdem vielerorts vermeidbare Setzungsschäden zu hohen Folgekosten geführt haben. Besonders bei Bodenplatten sind die Folgekosten für eine unzulängliche Verdichtung des Baugrunds unter der Bodenplatte verheerend. Risse und Setzungen führen zu schweren Folgeschäden, die das gesamte Gebäude in Mitleidenschaft ziehen können. Daher ist es unverzichtbar, vor dem Gießen der Bodenplatte die Tragfähigkeit des Untergrundes zu Messen. „Wir setzen seit Jahren auf das Leichte Fallgewichtsgerät und sind im Berliner Umland ständig mit drei Geräten im Einsatz“, so Dipl. Ing. Norbert Wenzel vom Baugrundbüro Wenzel in Frankfurt (Oder). „Neben der obligatorischen Rammkernsondierung führen wir auch Messungen mit dem Leichten Fallgewichtsgerät aus, um die Homogenität der Tragfähigkeit und die ausreichende Verdichtungsqualität des Bodens zu prüfen, bevor die Bodenplatte gegossen wird. Das gehört zur baubegleitenden Betreuung dazu“, so Wenzel weiter.

Die Vorteile des Leichten Fallgewichtsgerätes liegen auf der Hand:

  1. Die Messung kann von jedermann im Handumdrehen durchgeführt werden.
  2. Eine große Anzahl an Messungen kann in kürzester Zeit erfolgen, da jede Messung nur etwa 2 Minuten dauert. 
  3. Es ist kein Gegengewicht wie etwa eine Straßenwalze notwendig, um die Messung durchzuführen. 
  4. Die lageweise auszuführenden Verdichtungsarbeiten können mit Messungen begleitet werden. 
  5. Die Homogenität der Tragfähigkeit kann bereits beim Einbau der Lagen geprüft werden. 


Donnerstag, 18. April 2019

Leichtes Fallgewichtsgerät auf der BAUMA 2019

Unser Leichtes Fallgewichtsgerät für den dynamischen Lastplattendruckversuch haben wir seit der ersten Messeteilnahme im Jahr 2010 bereits zum vierten Mal hintereinander auf der BAUMA in München dem interessierten Fachpublikum aus den Bereichen Straßenbau, Tiefbau, Kanalbau, Gleisbau und Garten- und Landschaftsbau vorgestellt. Die BAUMA brach auch in diesem Jahr wieder alle Rekorde und verbuchte rund 620.000 Besucher und 3700 Aussteller aus 63 Ländern, besonders der Besucher-Zuwachs aus dem Ausland war bemerkenswert. Das war das beste Ergebnis in der 65jährigen BAUMA-Historie. Rund 250.000 Besucher kamen bei der diesjährigen BAUMA aus dem Ausland. Das machte sich auch auf dem TERRATEST Messestand bemerkbar. „Wir konnten unser Leichtes Fallgewichtsgerät, was international vor allem unter Light Weight Deflectometer bekannt ist, nach Indien und nach China verkaufen, der chinesische Kunde hat gleich eine größere Menge an Geräten geordert“, sagt Frank G. Schulz, CEO bei TERRATEST. „Auch Bestellungen aus den osteuropäischen Ländern liegen uns vor, der exotischste Neukunde kam aus Malawi, dorthin haben wir bisher noch kein Leichtes Fallgewichtsgerät geliefert. Wieder ein Land mehr“, freut sich Schulz.

In diesem Jahr übertraf der Besucherandrang alle Erwartungen. Zeitweise bestand keine Möglichkeit, den TERRATEST Messestand zu betreten, da sich zu viele Interessenten gleichzeitig über unser Leichtes Fallgewichtsgerät informieren wollten. „Ein besonderes Highlight war eine Ermahnung durch die Messe München. Einer unserer geschätzten Wettbewerber hatte sich bei der Messeleitung beschwert, dass wir mit Preisen werben, so dass wir unsere extrem niedrigen Preise abkleben mussten“, sagt Falko Weiß, Vertriebsleiter bei TERRATEST. „Hätten wir nicht so niedrige Preise gehabt, hätte unser Wettbewerber sich bestimmt nicht bei der Messeleitung beschwert. Und das ist dann auch unseren Kunden aufgefallen. Das Abkleben des Preises hat nämlich viele Interessenten erst dazu bewogen, direkt auf der Messe ein Leichtes Fallgewichtsgerät zu bestellen, da jedem klar war, dass unser Messepreis unschlagbar war, wenn der Wettbewerb diesen sogar extra abkleben lässt“, freut sich Falko Weiß. Tatsächlich brach der Verkauf alle Rekorde, TERRATEST verbuchte den höchsten Umsatz aller Messeteilnahmen überhaupt.

Erstmalig war auch Fabrizio Schulz, der Sohn des TERRATEST Firmengründers, als Messebetreuung vor Ort. „Ich war schon mal auf der BAUMA in Delhi dabei, aber die BAUMA in München übertrifft alle meine Erwartungen. Mit so vielen Besuchern aus so vielen verschiedenen Ländern habe ich nicht gerechnet“, sagt Fabrizio Schulz. „Ich habe sogar einige Geräte auf der BAUMA verkauft und werde auf der nächsten BAUMA auf jeden Fall wieder dabei sein“, so Fabrizio weiter. TERRATEST® stellte auf der BAUMA das bewährte Leichte Fallgewichtsgerät für den Verdichtungstest des Bodens mit Kabel und Bluetooth vor. Das Bluetooth-Gerät hatte bereits vor sechs Jahren, ebenfalls auf der BAUMA München Premiere und wird inzwischen schon in der überarbeiteten Version als TERRATEST 6000 BLE mit Bluetooth Low Energy angeboten. Das Bluetooth Gerät kann sowohl mit iPHONE als auch mit Android APP genutzt werden. Die Messelektronik muss nicht mehr auf die Baustelle mitgenommen werden. Das Bluetooth Fallgewicht kann komplett über das Smartphone bedient werden. Ein weiteres Highlight auf der BAUMA 2019 war die Deutschlandpremiere des Light Weight Deflectometer TERRATEST 9000 LWD. Das Gerät arbeitet mit einem zentralen Geophone und kann um zwei Geophone ergänzt werden. Außerdem verfügt das Light Weight Deflectometer über eine Kraftmesszelle, wodurch Fallgewicht und Fallhöhe veränderbar sind. Zwei zusätzliche 5 kg Gewichte geben dem Anwender die Möglichkeiten ein Fallgewicht mit 10, 15 oder 20 kg für den Verdichtungstest auf der Baustelle zu verwenden. Dieses Gerät ist vorwiegend für den Export entwickelt worden, es existieren Prüfvorschriften in United Kingdom, Italien, Indien, Korea und Saudi Arabien sowie in vielen Afrikanischen Ländern.

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass diese BAUMA die letzte noch übertroffen hat und dass man sich bei TERRATEST schon langsam wieder auf die nächste BAUMA vorbereitet, denn: nach der BAUMA ist vor der BAUMA.„Und einen neuen Werbeslogan haben wir jetzt auch frei Haus geliefert bekommen: „Preise zum Verbieten“, mit diesem Slogan werden wir jetzt in der Zukunft verstärkt werben“, freut sich Frank G. Schulz.

Freitag, 22. März 2019

Leichtes Fallgewichtsgerät mit neuer PC-Software

Leichtes Fallgewichtsgerät von TERRATEST® erhält pünktlich zur BAUMA 2019 in München eine neue Anwendersoftware. Und die neue Software „TEOLO“ ist viel mehr als nur ein Update. Unser Leichtes Fallgewichtsgerät wird standardmäßig mit einer Software für die Auswertung der Messdaten ausgeliefert. Diese versetzt den Anwender in die Lage, Verdichtungsnachweise schnell und einfach professionell zu präsentieren. Bisher handelte es sich bei der Auswertesoftware für das Leichte Fallgewichtsgerät „TERRATEST 2.0“ um eine Einzelplatz- bzw. netzwerkfähige Windows Anwendung, die installiert werden musste. Software-updates mussten über die TERRATEST® Website down geladen und neu installiert werden. Diese komplizierte Prozedur gehört jetzt der Vergangenheit an. 

Bei der neuen Software „TEOLO“ handelt es sich um eine webbasierte Software, so dass der Anwender sicher sein kann, stets mit der aktuellen Version bei der Auswertung seiner dynamischen Lastplattendruckversuche zu arbeiten. Wie bisher sind Einzelprotokolle und die statistische Auswertung aller Messungen Bestandteile der „TEOLO“-Auswerte-Software. Neben den Setzungskurven kann auch ein Foto der Messstelle dem Einzelprotokoll hinzugefügt werden. Werden Messungen mit der App durchgeführt, kann die Fotofunktion direkt in der APP genutzt werden und Fotos des Messpunktes werden direkt in das Protokoll eingebunden. Die neue Software wurde mit vielen erweiterten Funktionen und Features ausgestattet. Damit wird die Auswertung und Präsentation der Messergebnisse für Anwender noch komfortabler und einfacher. Zum Beispiel können GPS-Positionen der Messpunkte jetzt manuell verschoben werden, wenn die Genauigkeit des GPS nicht präzise genug ist. Sollte der Anwender keine GPS-Position in seinem Protokoll wünschen, können die Koordinaten jetzt auch manuell entfernt werden. Eine weitere Neuerung ist, dass man in die Einzelprotokolle eine Unterschrift einfügen kann und dass die Google-Earth Darstellung der Messposition manuell skalierbar ist. Die Vorteile der browserbasierten „TEOLO“-Software liegen auf der Hand: ohne die Software auf den lokalen PC installieren zu müssen, kann man von jedem Rechner der Welt, egal ob Apple oder Windows, auf die TERRATEST Software „TEOLO“ zugreifen um Messergebnisse auszuwerten. Um die Datensicherheit zu gewährleisten, werden die Messergebnisse des Leichten Fallgewichtsgerätes dann allerdings auf dem lokalen Desktop abgelegt und können für Auswertungen erneut in „TEOLO“ eingelesen werden. 

Zu Beginn wird die Software in den Sprachen deutsch, englisch und polnisch verfügbar sein, italienisch, französisch und spanisch sind bereits in Vorbereitung. „Unser Leichtes Fallgewichtsgerät wird damit noch kundenfreundlicher im Handling und in der Auswertung. Wir haben in die neue Software Anregungen und Ideen unserer Kunden einfließen lassen, die teilweise intensiv über Jahre mit unserer Software gearbeitet haben“, sagt Frank G. Schulz, CEO bei TERRATEST®. „Anwender haben immer die besten Ideen und wissen, worauf es ankommt und was der Auftraggeber sehen will, wenn Verdichtungsnachweise verlangt werden. In der neuen Version ist ausserdem die Benutzeroberfläche übersichtlicher gestaltet, so dass man die Software intuitiv bedienen kann, ohne erst die Bedienungsanleitung studieren zu müssen. Selbstverständlich ist die neue Software kompatibel zu allen TERRATEST® Geräten, auch zu den älteren Chipkartengeräten TERRATEST 3000GPS“, so Schulz weiter. TERRATEST® wird auch weiterhin die alte Software „TERRATEST 2.0“ als Desktop-Version anbieten für Kunden, die nicht webbasiert arbeiten wollen oder können. Unser Leichtes Fallgewichtsgerät wird mit der neuen web-basierten Software noch einfacher und komfortabler in der Anwendung auch für Nicht-Fachleute!

Dienstag, 21. Februar 2017

Leichtes Fallgewichtsgerät kalibrieren



Leichtes und Mittelschweres Fallgewichtsgerät
werden auf dem von TERRATEST® selbst
entwickelten und gebauten Kalibrierstand
„CS 01“ kalibriert. Dr. Bernhard Korsch (links),
Kalibrierstellenleiter und Frank G. Schulz, CEO
präsentieren stolz die Zulassungsurkunden der
Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) für das
Leichte und Mittelschwere Fallgewichtsgerät.
Nur vier von sieben Kalibrierstellen wurden
von der BASt für die Kalibrierung des
Mittelschweren Fallgewichtsgerätes zugelassen.
Das Leichte Fallgewichtsgerät für den dynamischen Lastplattendruckversuch ist gemäß technischer Prüfvorschrift für Boden und Fels im Straßenbau TP BF-StB Teil B8.3 (2012) einmal innerhalb von 12 Monaten neu zu kalibrieren. Diese turnusgemäße Kalibrierung gewährleistet, dass die Geräte auf der Baustelle präzise messen und die Messergebnisse zur Beurteilung der Verdichtungsqualität von Böden gemäß ZTV E und ZTV A herangezogen werden können. Messergebnisse eines nicht kalibrierten Leichten Fallgewichtsgerätes dürfen nicht als Verdichtungsnachweise verwendet werden. Die Gültigkeit der Kalibrierung kann anhand der Prüfplakette, die sich jeweils auf den Komponenten des Gerätes befindet abgelesen werden. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) mit Sitz in Bergisch-Gladbach hat deutschlandweit sieben Kalibrierstellen für die Kalibrierung von Leichten Fallgewichtsgeräten gemäß neuer technischer Prüfvorschrift TP BF-StB Teil B8.4 (2016) zugelassen, jedoch nur vier Kalibrierstellen für die Kalibrierung des neuen Mittelschweren Fallgewichtsgerätes. „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir auch die strengen Anforderungen der BASt an die Kalibrierung des Mittelschweren Fallgewichtsgerätes sofort erfüllen konnten“, sagt Dr. Bernhard Korsch, Kalibrierstellenleiter bei TERRATEST® Berlin. „Wir haben unseren Kalibrierstand selbst entwickelt und dann den Parametern des Mittelschweren Fallgewichtes angepasst. Vor allen Dingen die Software an die neuen Setzungsmessbereiche des Leichten Fallgewichtsgerätes und des Mittelschweren Fallgewichtsgerätes anzupassen, war eine Herausforderung. Heute können wir mit Stolz behaupten, dass wir zu den Besten zählen. Die Entwicklung des Mittelschweren Fallgewichtsgerätes und des dazugehörigen Kalibrierstandes war eine komplexe Angelegenheit,“ so Dr. Korsch weiter. Die BASt hatte Anfang Oktober 2016 alle sieben Kalibrierstellen in Deutschland geprüft und Anfang Februar 2017 nur drei weiteren Kalibrierstellen neben TERRATEST® die Zulassung für die Kalibrierung des Mittelschweren Fallgewichtsgerätes erteilt. Das Mittelschwere Fallgewichtgerät gemäß TP Gestein-StB Teil 8.2.1 hat im Gegensatz zum Leichten Fallgewichtsgerät eine doppelte so hohe Stoßkraft. Diese erreicht man durch die Verwendung eines 15 kg Fallgewichtes und der Verwendung von stärkeren Tellerfedern. Dadurch ist das Mittelschwere Fallgewichtsgerät besonders gut geeignet für die Prüfung der Tragfähigkeit von Schichten ohne Bindemittel nach ZTV SoB-StB (Frostschutzschutzschichten, Kies- und Schottertragschichten, Deckschichten ohne Bindemittel) oder ähnliche Schichten mit hoher Steifigkeit wie zum Beispiel qualifizierten Bodenverbesserungen im Erd-, Straßen- und Tiefbau.

Bisher produzierte TERRATEST® neben dem Leichten Fallgewichtsgerät mit 1,0facher Stoßkraft auch ein Leichtes Fallgewichtsgerät mit 1,5facher Stoßkraft, das vorwiegend in Nordrhein-Westfalen Verwendung findet, weil dort von Straßen NRW (Straßenbaubehörde Nordrhein-Westfalen) eine entsprechende Prüfvorschrift herausgegeben wurde. Diese Krafterhöhung wurde ebenfalls durch die Verwendung eines 15 kg Fallgewichtes in Verbindung mit speziellen Tellerfedern erreicht. Dieser Gerätetyp wurden mit einer sogenannten Werkskalibrierung ausgeliefert, die sich an die Anforderungen der TP BF-StB Teil B8.3 anlehnte. TERRATEST® bietet nun für bestehende alte vorhandene Belastungsvorrichtungen mit 1,5facher Stoßkraft die Möglichkeit, diese kostengünstig in ein Mittelschweres Fallgewichtsgerät gemäß TP Gestein-StB Teil 8.2.1 umzubauen und dann nach TP BF-StB Teil B8.4 zu kalibrieren. Gleichzeitig wird die Messelektronik mit einer neuen Firmware ausgestattet, die das Umschalten zwischen Leichtem Fallgewichtsgerät und Mittelschwerem Fallgewichtsgerät erlaubt. So kann auf der Baustelle der Wechsel der unterschiedlichen Belastungsvorrichtungen schnell und komfortabel durchgeführt werden. Einfach „MFG“ im Menü der TERRATEST® Messelektronik auswählen, Belastungsvorrichtungen tauschen und messen. Das einfache Handling ist ein absolutes Plus bei der Verwendung des Mittelschweren Fallgewichtsgerätes. Der Vorteil eines Umbaus liegt auf der Hand: auch ältere Geräte könnten dann gemäß ZTV SoB-StB verwendet werden. Alle vorhandenen Leichten Fallgewichtsgeräte können selbstverständlich mit einem Mittelschweren Fallgewicht aufgerüstet werden. „Das versetzt unsere Kunden jetzt in die Lage, auch Schichten mit besonders hoher Tragfähigkeit gemäß ZTV SoB-StB mit unseren Geräten nachzuweisen“, so Frank G Schulz, CEO bei TERRATEST®. „Bisher konnten die Leichten Fallgewichtsgeräte nur bis zu einem Wert von EV2 gleich 120 MN/m² eingesetzt werden. Viele Kunden machen bereits von unserem Umbauangebot Gebrauch und lassen ihre vorhandene alte 15 kg Belastungsvorrichtung auf die neue Variante mit 2facher Stoßkraft umbauen“, so Schulz weiter.

Die Kalibrierung der Fallgewichtsgeräte wird unter Laborbedingungen auf einem starren Unterbau, einem Betonwürfel von 80 x 80 x 80 cm, durchgeführt und besteht aus zwei unterschiedlichen Kalibriervorgängen. Zuerst wird die Kraft der Belastungsvorrichtung auf einer speziellen Kraftmessdose kalibriert. Die Kraft der Belastungsvorrichtung für das Leichte Fallgewichtsgeräte muss 7070 Newton und die Belastungsvorrichtung für das Mittelschwere Fallgewichtsgerät 14140 Newton betragen (1% Toleranz). Durch Veränderung der Fallhöhe oben an der Ausklinkvorrichtung kann die Kraft verringert oder erhöht werden. Die Impulszeiten des Stoßes sind mit 17 Millisekunden plus minus 1,5 bzw. 1,0 Millisekunden beim Mittelschweren Fallgewichtsgerät vorgeschrieben und werden über die Vorspannung der Tellerfedern erreicht. Sind die Parameter Fallhöhe und Vorspannung der Tellerfedern präzise eingestellt, werden drei Messreihen mit je zehn Stößen auf dem Kalibrierstand durchgeführt. Die Belastungsvorrichtung ist kalibriert, wenn die Abweichungen von Kraft und Impulszeit zwischen den unterschiedlichen Stößen geringer als 1% ist und keine Ausreißer auftreten. Nach der Kalibrierung der Kraft der Belastungsvorrichtung wird die Setzungsmesseinrichtung in drei Kalibrierbereichen nämlich hart, mittelhart und weich durchgeführt. Dazu wird die Lastplatte auf eine 30 mm starke, 30 kg schwere Stahlplatte mit einem Durchmesser von 340 mm gespannt. Diese Stahlplatte soll den Halbraum unter der Lastplatte symbolisieren. Unter die Stahlplatte werden je Kalibrierbereich unterschiedlich starke Polyethylen-Matten gelegt. Diese stehen für die unterschiedlichen Setzungsmessbereiche. Die harte Matte führt zu einer Setzung von etwa 0,3 mm und entspricht damit einem relativ gut verdichteten Boden mit einem Evd-Wert von 75 MN/m² wie man ihn beim Straßenbau findet. Die weiche Matte führt zu einer Setzung von etwa 1,6 mm und entspricht damit einem eher weichen, unverdichteten Boden mit einem Evd-Wert von 14 MN/m², etwa dem für gewachsenem Boden. Der Kalibrierbereich des Leichten Fallgewichtsgerätes ist durch die Verwendung dieser von der BASt vorgeschriebenen Matten auf einen Messbereich von etwa 15 bis 75 MN/m² festgelegt. Mit dem Mittelschweren Fallgewichtsgerät werden mit anderen Mattenstärken dieselben Setzungen von etwa 0,3 mm, 0,5 mm und 1,2 mm erreicht. Durch die doppelt so hohe Spannung unter der Lastplatte während des Stoßes, wird das Gerät jedoch in einem Evd-Bereich zwischen 30 und 150 MN/m² kalibriert. Dieser Messbereich entspricht Ev2 Werten von bis zu über 200 MN/m², wodurch sich das Gerät hervorragend für die Messung auf Schichten mit besonders hohen Steifigkeiten eignet.

Nachdem die Matten unter der mit der Lastplatte verspannten Stahlplatte positioniert sind, werden drei Wegsensoren von oben auf die Lastplatte gesetzt. Diese sollen den Weg der Lastplatte unter der Stoßbelastung verfolgen und die maximale Setzung exakt bestimmen. Da es sich um eine dynamische Messung mit einer Kraft von 7070 Newton handelt und der Impuls lediglich maximal 17 Millisekunden andauert, ist die präzise Ermittlung der maximalen Setzung mittels Beschleunigungssensor nicht ganz so einfach. „Man staunt immer wieder wie genau das System Fallgewichtsgerät misst“, sagt Sven Krone, zuständig für die Kalibrierung der Leichten und Mittelschweren Fallgewichtsgeräte bei TERRATEST®. „Unsere Fallgewichtsgeräte messen quasi bei jedem Stoß auf derselben Matte immer den gleichen Wert. Die Messungen sind extrem wiederholbar und differieren nur im einstelligen µ-Bereich. Wenn man sich einmal vor Augen führt, dass ein menschliches Haar eine Stärke von 50 µ hat, ist das eine absolute Präzisionsmessung, wenn unser Gerät bei zehn Stössen eine Streuung von 3 µ aufweist“, schwärmt Krone von der Messgenauigkeit der TERRATEST® Fallgewichtsgeräte.

Der Mittelwert der maximalen Setzung die von den drei Wegsensoren ermittelt wird, wird mit der maximalen Setzung verglichen, die der TERRATEST® Sensor ermittelt. Nur wenn die Abweichungen über alle drei Kalibrierbereich äußerst gering sind und sich im µ-Bereich befinden ist das Gerät kalibriert. Unter Verwendung eines Kalibrierfaktors, können die Messwerte des TERRATEST®-Sensors den Messwerten der Wegsensoren angepasst werden. Das Gerät misst nach erfolgter Kalibrierung absolut präzise und ist damit kalibriert für Messungen auf der Baustelle. Alle TERRATEST®-Geräte verfügen über eine interne Kalibriererinnerung, die den Anwender bereits vor Ablauf des Kalibrierzyklus an die bevorstehende Kalibrierung erinnert. Die Kalibrierung wickelt TERRATEST® durch einen Hol- und Bringservice ab, die Abwicklungsdauer für den gesamten Kalibriervorgang beträgt in der Regel etwa eine Woche.

„Wir freuen uns, dass sich die Akzeptanz des dynamischen Lastplattendruckversuches mit dem Leichten Fallgewichtsgerät durch die neue Kalibriervorschrift für das neue Mittelschwere Fallgewichtsgerät erhöht. Der Messbereich des Gerätes umfasst nun auch die Bereiche für Schichten mit hohen Steifigkeiten“, sagt Frank G Schulz. „Der zeitaufwendige und kostenintensive statische Lastplattendruckversuch mit Hilfe eines Kontergewichtes wie zum Beispiel eines beladenen LKW ist einfach zu aufwendig und kann zum Beispiel im Leitungsbau und an schwer zugänglichen Stellen wie Hinterfüllungen nur bedingt durchgeführt werden. Die Nachfrage nach unserem Leichten Fallgewichtsgerät steigt auch immer mehr von Seiten öffentlicher Auftraggeber wie Städte, Gemeinden und Versorgern. Ein weiteres eindeutiges Zeichen dafür, dass die Messmethode mit dem Leichten Fallgewichtsgerät auf dem Vormarsch ist“, so Schulz weiter.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Leichtes Fallgewichtsgerät bei Meisterprüfung Pflasterer

Das Leichte Fallgewichtsgerät wurde im Rahmen der Meisterprüfung Pflasterer, die von der Handelskammer Graz als Lehrgang durchgeführt wird, angehenden Meistern, Gesellen und Lehrlingen des Pflasterhandwerks während einer Praxisbaustelle vorgestellt. Das Leichte Fallgewichtsgerät für den dynamischen Lastplattendruckversuch eignet sich hervorragend zur Beurteilung der Verdichtungsqualität von Böden im Pflasterbau. Die Lehrgangsteilnehmer waren positiv überrascht, wie einfach sich die Leichte Fallplatte bedienen lässt und wie schnell das Ergebnis vorliegt. Unmittelbar auf der Baustelle kann innerhalb von 2 Minuten ein Ausdruck vorgelegt werden, der neben dem dynamischen Verformungsmodul des Bodens auch GPS-Koordinaten des Messpunktes sowie Datum und Uhrzeit enthält. Gleichzeitig speichert das Gerät die Messungen automatisch auf dem USB-Stick und im internen Speicher zur späteren Auswertung mit der PC-Software. Das Leichte Fallgewichtsgerät TERRATEST 4000 Voice entspricht selbstverständlich der Österreichischen Prüfvorschrift RVS 08.03.04 und wird bereits von unzähligen Unternehmen im Erd-, Strassen- und GaLaBau in Österreich verwendet. „Wir haben uns das Leichte Fallgewichtsgerät von TERRATEST® zugelegt, weil uns die Geräteausstattung und die intuitive Bedienung gut gefallen haben,“ so David Mayer von der gleichnamigen Gartengestaltung aus Graz. „Günstiger Preis und kundenfreundlicher Service sogar in Österreich haben uns dann rundum überzeugt,“ so Mayer weiter. Die Stärken des Gerätes kommen beim Bau von Geh- und Radwegen besonders zur Geltung, da für die Messung kein 10-Tonnen-Gegengewicht wie zum Beispiel ein beladener LKW oder eine Walze notwendig ist. „Wir werden zu Beginn der Arbeiten jetzt immer schon den gewachsenen Boden durchmessen, sobald wir ausgekoffert haben, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Das ist bei uns in der Vergangenheit oft zu kurz gekommen,“ gibt Mayer unumwunden zu. Ab sofort wird er diese Arbeiten mit dem Leichten Fallgewichtsgerät TERRATEST 4000 Voice im Handumdrehen auf seinen Baustellen auch durchführen können.